KULTURABEND

Vergangene Veranstaltungen:




Samstag, 4. Februar 2012, 19:00 Uhr

Winterzeit - Märchenzeit
Sagenhaftes aus Musik und Literatur





Reiner Ginzel:

Violoncello/Rezitation (München)
www.reinerginzel.de
Annette Weisbrod: Klavier (Zürich)

"Wo die Sprache aufhört, da fangt die Musik an"
E.T.A. Hoffmann

Musik von W.A. Mozart, R. Schumann, J. Strauß u.a.
Texte von Detlef von Liliencron, Franz Fühmann, Heinz Erhardt u.a.



Samstag, 26. November 2011, 19 Uhr

Heinrich von Kleist und Robert Walser
Szenische Lesung mit Klaus Henner Russius zum 200. Todesjahr von Heinrich von Kleist


Henner Russius

→ mehr über Klaus Henner Russius

Robert Walser hat sich früh schon zu den gefährdeten unter den deutschen Dichtern hingezogen gefühlt: Lenz, Kleist, Brentano, Büchner. Denn mit seelischer Fragilität kannte er sich nur zu gut aus. Über Kleist hat er mehrere kleine Prosastücke geschrieben. Dabei ist im ein Meisterstück gelungen: "Kleist in Thun".

Heinrich von Kleist (1777-1811) lebte in den Jahren 1802 und 1803 zweimal im Berner Oberland. Im Sinn und Geist von Jean-Jacques Rousseau suchte er hier ein naturverbundenes Leben. Auf der Aareinsel bei Thun, die seit kurzem "Kleist-Inseli" heisst, wurde er nicht Bauer, sondern erlebte die Reifung zum Dichter.

Am 21. November jährt sich Heinrich von Kleists Todestag zum 200. Mal. Zu diesem Anlass sieht und liest der Schauspieler Klaus Henner Russius mit Walsers Augen den Dichter Kleist und setzt Walsers Text "Kleist in Thun" mit Texten von Kleist in Dialog.

Wir empfehlen gerne die Ausstellung im Strauhof Zürich vom 21.9. - 27.11.2011:
"Ich will Bauer werden. Heinrich von Kleist und die Schweiz"



© Keystone/Robert Walser-Stiftung Bern
Kleist und Walser



Samstag, 3. September 2011, 18 Uhr


"Aber kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er hinterlässt, ist bleibend."
J.W. v. Goethe


Jacky Donatz "Küchengeflüster"


Jacky Donatz

Der Starkoch vom Sonnenberg kocht für uns und wir dürfen ihm dabei über die Schulter schauen. Jacky Donatz: "Die feine Küche beginnt mit dem Einkauf der richtigen Zutaten". Darum wird er mit uns ein bisschen "Warenkunde" betreiben bevor er selber zum Kochlöffel greift.

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Freitag, 20. Mai 2011, 19.30 Uhr


Hommage à Paul Burkhard
Zum 100. Geburtstag von Paul Burkhard (1911-1977)


Mezzosopran:
Claudia Rea Kost
Bariton: Samuel Zünd
Klavier
Daniel Fueter
→ mehr über die Interpreten



Das zweite Programm des "Ensemble Zürilieder" ist eine Begegnung mit einem vielseitigen, reichen musikalischen Werk und mit Zeugnissen einer grossen Zeit des Chansons und des unterhaltenden Musiktheaters, die bis heute lebendig geblieben sind.

Das Programm bringt in über 20 Liedern einen Querschnitt durch das Operetten-, Singspiel- und Chansonschaffen Paul Burkhards. Die Stücke - Bekanntes und Unbekanntes bunt gemischt - sind unter anderem folgenden Bühnenwerken entnommen: 3x Georges; Spiegel, das Kätzchen; Kleine Niederdorfoper; Tic-Tac; Regenbogen; Casanova in der Schweiz; Hopsa; Frank V.; Der Schwarze Hecht. Die Texte zu den Chansons verfassten beispielsweise Robert Gilbert, Fridolin Tschudi, Hans Weigel, Max Werner Lenz, Arnold Kübler.


Weitere Informationen: → www.zürilieder.ch



Samstag, 2. April 2011, 19 Uhr

"Die Verwandlung"
von Franz Kafka, gelesen von Thomas Sarbacher


Thomas Sarbacher

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"Nehmt beispielsweise seine Sprache! Seine Sprache ist kristallklar und an der Oberfläche merkt man gleichsam kein anderes Bestreben, als richtig, deutlich, dem Gegenstand angemessen zu sein. Und doch ziehen Träume, Visionen von unermesslicher Tiefe unter dem heiteren Spiegel dieses reinen Sprachbaches. Man blickt hinein und ist gebannt von Schönheit und Eigenart."

Max Brod über Franz Kafka


"Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt. Er lag auf seinem panzerartig harten Rücken und sah, wenn er den Kopf ein wenig hob, seinen gewölbten, braunen, von bogenförmigen Versteifungen geteilten Bauch, auf dessen Höhe sich die Bettdecke, zum gänzlichen Niedergleiten bereit, kaum noch erhalten konnte. Seine vielen, im Vergleich zu seinem sonstigen Umfang kläglich dünnen Beine flimmerten ihm hilflos vor den Augen.

»Was ist mit mir geschehen?«, dachte er. Es war kein Traum. Sein Zimmer, ein richtiges, nur etwas zu kleines Menschenzimmer, lag ruhig zwischen den vier wohlbekannten Wänden. Über dem Tisch, auf dem eine auseinandergepackte Musterkollektion von Tuchwaren ausgebreitet war - Samsa war Reisender - hing das Bild, das er vor kurzem aus einer illustrierten Zeitschrift ausgeschnitten und in einem hübschen, vergoldeten Rahmen untergebracht hatte. Es stellte eine Dame dar, die mit einem Pelzhut und einer Pelzboa versehen, aufrecht dasaß und einen schweren Pelzmuff, in dem ihr ganzer Unterarm verschwunden war, dem Beschauer entgegenhob."

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Samstag, 29. Januar 2011, 19 Uhr

Hermann Hesse und die Politik

Szenische Lesung mit Graziella Rossi und Helmut Vogel
Konzept: Volker Michels



Hermann Hesse

Hermann Hesse gilt gemeinhin als eher unpolitischer Dichter, und oft wurde ihm dies auch zum Vorwurf gemacht. Auch er empfand sich als unpolitisch.

"Mir liegt alles Politische nicht, sonst wäre ich längst Revolutionär", schrieb er einmal. Und doch verrät schon diese Formulierung, dass er das politische Geschehen aufmerksam verfolgte und bewertete.

Volker Michels, der Herausgeber seiner Werke und wohl beste Hesse-Kenner, meint, dass der Nobelpreisträger auf diesem Gebiet sein Licht bewusst unter den Scheffel stellte. Hesse habe durchaus eine Begabung für das Analysieren politischer Vorgänge gehabt und sei manchmal geradezu hellsichtig in Bezug auf das Voraussehen politischer Entwicklungen gewesen. So habe er z. B. in den 1920er-Jahren die Gefahr durch den Nationalsozialismus und in den 1930er-Jahren dessen systematische Kriegsvorbereitung früher erkannt als viele seiner Schriftstellerkollegen.

Um diese immer wieder verblüffende, aber nicht so bekannte politische Dimension Hesses aufzuzeigen, hat Volker Michels nun eine Collage mit aussagekräftigen Zitaten des Schriftstellers zusammengestellt, die von den Zürcher Schauspielern Graziella Rossi und Helmut Vogel beeindruckend vorgetragen wird.

         
Grziella Rossi
Schauspielerin
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Helmut Vogel
Schauspieler
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Sonntag, 12. Dezember 2010, 17 Uhr!

Vesselina Kasarova
im Gespräch über ihre einzigartige Opernkarriere


Klavier und Gesprächsleitung: Gerhard Meier


Vesselina Kasarova, Mezzosopranistin (Foto: Marco Borggreve)

Die aus Bulgarien stammende und seit vielen Jahren in der Schweiz lebende Vesselina Kasarova sagt: "Man soll nie vergessen woher man kommt und wer man ist".

So verwundert es nicht, dass Vesselina Kasarova bei unserem Vorgespräch spontan den Wunsch äusserte, Musik aus ihrer Heimat erklingen zu lassen. Sie wird für uns als Einstimmung zwei bulgarische Lieder singen, am Klavier begleitet von Gerhard Meier.

Im anschliessenden Gespräch dürfen wir hinter den Vorhang des Opernbetriebs schauen aus dem Blickwinkel einer der bedeutendsten Sängerinnen unserer Zeit.

→ mehr über Vesselina Kasarova

Auf die Gage des Abends möchte die Sängerin zu Gunsten eines bulgarischen Kinderheims verzichten!



Samstag, 16. Oktober 2010, 19.00h

Dr. Yvonne Zimmermann
"Bilder vom besseren Leben: dokumentarische Filmgeschichten aus der Schweiz vor 1960"



Dr. Yvonne Zimmermann, Filmwissenschafwissenschaftlerin

Yvonne Zimmermann:
Studium der Germanistik, Filmwissenschaft und Anglistik an der Universität Zürich. Dissertation zu Bergführer Lorenz: Karriere eines missglückten Films (Marburg: Schüren 2005). Seit 2003 verschiedene Nationalfonds-Forschungsprojekte zum dokumentarischen Film mit Schwerpunkt Industrie- und Auftragsfilm. Seit 2006 Oberassistentin am Seminar für Filmwissenschaft der Universität Zürich. Ab November 2010 zweijähriger Forschungsaufenthalt an der New York University (USA). Habilitationsprojekt zum Verhältnis von Avantgarde und Auftragsfilm im Werk von Hans Richter. Herausgeberin und Hauptautorin von Schaufenster Schweiz: Dokumentarische Gebrauchsfilme im Kontext 1896 bis 1964 (Zürich: Limmat 2011), Mitherausgeberin von Film – Kino – Zuschauer: Filmrezeption / Film – Cinema – Spectator: Film Reception (Marburg: Schüren 2010, mit Irmbert Schenk und Margrit Tröhler) und Editorin der dreiteiligen DVD-Serie Zeitreisen in die Vergangenheit der Schweiz: Auftragsfilme 1939-1959 (Praesens 2007).



Samstag, 29. Mai 2010, 19 Uhr

Hans Witschi
" Wir sitzen alle im gleichen Zug! "


Eine Reise durch Lebensalter, Lebensthemen, Lebenswahrheiten und Lebenslügen: Gedichte aus meinem Poesiealbum, vom Barock bis in die Gegenwart

Es soll um das Leben gehen, einfach so, um seine Phasen, Situationen, Stationen, from the very beginning to the very end. Grossartige Texte, amüsante und berührende, vom Barock bis in die Gegenwart.


Hans Witschi

Hans Witschi
Urberner, seit bald 69 Jahren! Aufgewachsen in der Berner Altstadt, im Gebäude des heutigen Kulturzentrums PROGR (kurz für: Progymnasium) acht Jahre lang Schüler, erst ABC-Schütze, dann eben: "Prögeler", noch mit stolz getragener Schulmütze! - Schon früh unheilbar infiziert mit äusserst hartnäckigen Viren: der Begeisterung für das Theater und der Liebe zu Gedichten. Studium der Germanistik und Anglistik; unter anderem! - Später Lehrer für Deutsch am Berner Gymnasium Neufeld. Leiter und Regisseur der Theatergruppe dieser Schule; daneben immer wieder Regieassistent, Schauspieler, Sprecher, auch Kulturfunktionär, u.a. Verwaltungsrat des Berner Stadttheaters etc. Seit der Pensionierung immer häufiger - und immer lieber! - Rezitator mit Lyrik-Programmen, oft zusammen mit musikalischen Partnern.



Samstag, 27. März 2010, 14 Uhr

Begegnung mit Leben und Werk des Malers
ADOLF WEBER 1925 - 1996
im alten Pfarrhaus Menziken


Adolf Weber


Eine kleine Oase der Kunst liegt verborgen im obersten Teil des Aargauer Wynentals. Im alten Pfarrhaus und im Haus im Gässli finden sich noch hunderte grossartiger Bilder des Aargauer Malers Adolf Weber. Ein Konsortium verwaltet den bedeutenden Nachlass.

Das alte Pfarrhaus bildet die ideale Kulisse der zum Teil monumentalen Gemälde. An diesem Nachmittag dürfen wir das malerische Gebäude voll in Besitz nehmen: Claudius Weber wird uns Einblick ins Leben seines Vaters geben und uns durch das sonst der Oeffentlichkeit nicht zugängliche Haus und die Ausstellung führen. Mit Fagott- und Cembaloklängen tauchen wir ein in die ausdrucksstarke Farbenwelt des Malers. Ein währschaftes bäuerliches Abendbrot in der Pfarrstube und den zahlreichen Nebenräumen schliesst den Nachmittag ab.

Führung:
Claudius Weber
Fagott: Raphael Meier
Cembalo:
Gerhard Meier

Claudius Weber auf dem Dachboden des alten Pfarrhauses (Foto: Felix Klaus)

Wer sich schon vorher Einblick in Leben und Werk des Künstlers verschaffen möchte, findet einen Auszug aus dem Buch "Adolf Weber 1925-1996" unter:
www.menziken.ch/documents/Portrait_A_Weber.pdf
(mit freundlicher Genehmigung des Aargauer Kunsthauses Aarau)

Weitere Links:
www.adolfweber.ch/
www.menziken.ch/weber



Samstag, 16. Januar 2010, 19 Uhr

"Ohne Dich ins Ungefähre"
Klaus und Erika Mann - eine musikalisch-literarische Lebensreise

Ein Portrait der Mann-Geschwister Erika und Klaus, die bis heute auch wegen ihrer besonderen Geschwisterbeziehung im Focus des Interesses stehen. Die berühmten Geschwister mit der seltsam engen Beziehung zueinander, sie Ikone der Frauenbewegung, er Kultfigur der homosexuellen Intellektuellen - wer waren die beiden wirklich? »Ohne Dich ins Ungefähre» geht ihren Lebensspuren nach, erlaubt Einblicke in weniger Bekanntes und spiegelt die Zeitgeschichte von 1910 bis in die 60er Jahre.

Graziella Rossi und Helmut Vogel haben schon mehrfach bewiesen, dass sie in szenischen Lesungen Figuren zum Leben erwecken können. Sie werden unter anderem auch Lieder aus dem Programm der Pfeffermühle interpretieren.

Text und Gesang:
Graziella Rossi und Helmut Vogel
Klavierbegleitung und
musikalische Arrangements:
Daniel Fueter
Künstlerische Begleitung:
Christoph Leimbacher


Foto: Bernhard Fuchs, 8135 Langnau am Albis



Samstag, 14. November 2009, 19 Uhr

László Polgár - ein Sängerportrait



Laszlo Polgar im Gespräch
Judit Polgár am Klavier

Es gibt wohl kaum ein Opernhaus der Welt, an dem László Polgár nicht Triumphe gefeiert hat und die Liste der bedeutenden Dirigenten, mit denen er gearbeitet hat, ist lang: Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Pierre Boulez, Riccardo Chailly, Christoph von Dohnanyi, Niklaus Harnoncourt, Riccardo Muti, Kent Nagano, Michel Plasson, Sir Georg Solti, Christian Thielemann, Franz Welser-Möst und viele andere.

Wir haben das grosse Glück, dass der Bassist László Polgár im Kulturabend unser Gast sein wird und uns über seinen Werdegang und über sein Leben als Sänger erzählen wird.

Am Klavier begleitet von seiner Tochter Judit Polgár werden wir auch Kostproben seines Könnens hören dürfen.



Samstag, 22. August 2009, 19 Uhr

Ein Abend mit:
Maria Becker

Texte und musikalische Intermezzi im Einklang:

Die Grande Dame des Sprechtheaters Maria Becker liest in einer literarisch-musikalischen Soirée Lyrik und Prosa. Gerhard Meier umrahmt die Lesung am Klavier.


Highslide JS
Maria Becker, Schauspielerin

Maria Becker
Am Klavier:
Gerhard Meier


Highslide JS
Gerhard Meier, Musiker

Gerhard Meier


Eine kleine Auswahl Ihrer wichtigsten Bühnenrollen:
Maria Becker spielte unter anderem die Uraufführungen von Jean-Paul Sartre «Die Fliegen» und von Edward Albees «Wer hat Angst vor Virginia Woolf ?». In der «Gute Mensch von Sezuan» von Brecht und «Der Blinde» von Dürrenmatt, «Die Präsidentin» in Bernhards «Der Präsident», die Sarah Bernhardt in Murrells «Memoiren».

Unter der Regie von Leopold Lindtberg spielte sie 1984 in Zürich die Uraufführung «Die Antrittsrede der amerikanischen Päpstin» von Esther Vilar und als erste Frau den «Mephisto» in Goethes Faust am Residenz-Theater in München.

Im Fernsehen war Maria Becker öfters in den Serien «Derrick» und «Der Alte» zu sehen.

→ mehr über Maria Becker



Samstag, 13. Juni 2009, 19 Uhr

Klara Obermüller:

"Hermann Burger - Begegnung mit Leben und Werk"

Hermann Burger, geboren 1942 in Aarau, gestorben 1989 auf Schloss Brunegg, ist eine der schillerndsten Figuren der Schweizer Literatur im ausgehenden 20. Jahrhundert und gehört zu den ersten Namen der deutschen Literatur. Er wurde unter anderem mit dem Friedrich Hölderlin-Preis (1983) und dem Ingeborg Bachmann-Preis (1985) ausgezeichnet. → mehr

Highslide JS
Hermann Burger, Schriftsteller
Highslide JS
Klara Obermüller, Publizistin
Herman Burger
Schriftsteller
Klara Obermüller
Publizistin

Klara Obermüller, Publizistin, war bis 2002 Redaktorin/Moderatorin der Sendung "Sternstunde Philosophie" beim Schweizer Fernsehen DRS. Seit ihrer Pensionierung weiterhin journalistisch tätig, u.a. für die "NZZ am Sonntag", die "Weltwoche" und die "Frankfurter Allgemeine". → mehr



Samstag, 25. April 2009, 19 Uhr

Malerisch, märchenhaft und im kargen nordischen Sinne:

Sonetti von Einojuhani Rautavaara ... und weitere Werke von
Debussy, Ravel, Schumann, Schubert und Kovacs.

Jung, begabt und sympathisch die Interpretinnen:

         
Elisabeth Gillming
Gesang und Präsentation
→ mehr
         
Olena Anokhina
Klavier

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Tuulia W. Wendland
Klarinette

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Samstag, 28. Februar 2009. 19 Uhr

Musikvortrag Urs Fässler:

"Dreimal g, einmal es" -
die ersten beiden Sätze von Beethovens fünfter Sinfonie


"So klopft das Schicksal an die Pforte!" Der Spruch soll von Beethoven stammen. Er ist gewissermassen zum Markenzeichen seiner fünften Sinfonie geworden. Aber: Nimmt sich das Schicksal die Mühe, anzuklopfen, bevor es zuschlägt? Bricht es nicht ohne Vorwarnung herein? Und: Ist die Fünfte wirkliche eine Schicksalssinfonie?
Wir wollen für die Interpretation auf Beethovens Töne vertrauen, und die halten eine überraschende Antwort bereit!

Highslide JS
Urs Fässler, Musikwissenschaftler

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Samstag, 10. Januar 2009, 19 Uhr

Eine musikalische Rarität und Kostbarkeit:

Pavel Runov, Akkordeonist
Der ukrainische Virtuose interpretiert Werke von Bach, Vivaldi, Brahms, Weber, Liszt, Rossini, u.a.

Highslide JS
Pavel Runov, Akkordeonist

Virtuos und hoch konzentriert, versunken in die Musik. Ob Pavel Runov ein Orgelwerk von J.S. Bach oder den „Sommer“ aus Vivalidis Jahreszeiten spielt, immer fasziniert er die Zuhörer mit seiner Musikalität und Perfektion.

→ mehr


Donnerstag, 11. Dezember 2008, um 19 Uhr,

Konstanze von Schulthess
liest aus Ihrem Buch und beantwortet unsere Fragen.



Ihr Vater war der Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Ihre Mutter Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg wurde nach dem misslungenen Attentat im Jahr 1944 von den Nazis in Sippenhaft genommen. Noch im Krieg wurde Konstanze geboren. Vor zwei Jahren starb ihre Mutter, dieses Jahr hat Konstanze von Schulthess ihre Biografie veröffentlicht.


Highslide JS
Nina Schenk
Gräfin von Stauffenberg
Ein Porträt

Klappentext:
"Sie ist eine der faszinierendsten Frauenfiguren im deutschen Widerstand. Und ist doch weitgehend unbekannt. Am 20. Juli 1944 verliert Nina, Frau des Hitler-Attentäters Claus Schenk Graf von Stauffenberg, alles, was sie liebt. Was war ihre wahre Rolle in der Geschichte? Wie hat sie damit gelebt? Was verraten ihre persönlichen Aufzeichnungen? Mit diesem Buch entwirft die jüngste Tochter ein Porträt der stillen Heldin: Persönlich, behutsam, voller bislang unbekannter Fakten."



Samstag, 29. November 2008, 19:00 Uhr

Vortrag von Arnold Hottinger
Islamwissenschaftler und Arabist, Nahost-Korrespondent und Publizist, Ehrendoktor der Universität Basel
→ mehr (Lebenslauf und Bücherliste)

Die Zusammenhänge zwischen Kultur und Politik in der islamischen Welt
Von den kulturellen Wurzeln der heutigen Krise



Arnold Hottinger

Ein Vortrag mit anschliessender Diskussion
→ mehr (Zusammefassung Vortrag)



Samstag, 20. Sept. 2008, nachmittags bis abends.
Treffpunkt 14 Uhr


Wir ziehen alle Register:

An der barocken Orgel der Klosterkirche
St. Katharinental in Diessenhofen
Gerhard Meier, Musiker, führt Sie ins Reich der Orgeltöne, öffnet Ihnen die Orgelgehäusetüren und weiht Sie ein ins geheimnisvolle Innenleben einer barocken Orgel, zeigt, wie die unterschiedlichen Register mechanisch funktionieren und auch, wie es tönt, wenn die Bälgetreter zu wenig Luft in das Instrument pumpen. Mit einem abschliessenden kleinen Orgelkonzert zeigt er die Vielseitigkeit des Klanges und führt zu Gehör, warum das Instrument als ''Königin'' bezeichnet wird.



Die Klosteranlage St.Katharinental

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Freitag, 16. Mai 2008, 19:30 Uhr

Liederabend:

Züri-Lieder
Jede Weltstadt kennt ihre musikalischen Liebeserklärung: New York, New York, I Love Paris, Arrivederci Roma, Ich hab noch einen Koffer in Berlin...
So auch das Grossstädtchen Zürich, doch eher auf kleinere, aber umso charmantere Art. Anstatt Lichtermeer und Boulevard wird die Parkbank unter der Gaslaterne und die Idylle versteckter Gassen im Niederdörfli besungen.

         
Leila Pfister
Mezzosopran
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Daniel Fueter
Klavier
→ mehr
         
Samuel Zünd
Bariton
→ mehr

→ Details



Samstag, 12. April 2008, 19:00 Uhr

Lesung von Volker Roelcke:

Euthanasie im Nationalsozialismus
Volker Roelcke erzählt von seiner Arbeit und liest aus aus seinem noch unveröffentlichten Buch, in welchem er sich befasst mit einem in der historischen Forschung bisher vernachlässigten Aspekt der "Euthanasie" im Nationalsozialismus: nämlich der Rationalität der historischen Akteure (ärzte, Ministerialbeamte, Pflegekräfte), d.h., den ökonomischen und wissenschafts-internen Logiken, welche die Beteiligten dazu geführt haben, eine Grenze zwischen "lebenswertem" und "lebensunwertem" Leben zu definieren, - und auf der anderen Seite die konsequente, radikale und damit auch tödliche Umsetzung solcher Logik in einem der zeitgenössischen Zentren der universitätren Psychiatrie - der Psychiatrischen Klinik der Universität Heidelberg.

         
Prof. Dr. med.
Volker Roelcke
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Samstag, 16.02.2008, 19:00 Uhr   (Teil 1)
Samstag, 15.03.2008, 19:00 Uhr   (Teil 2)


Vortrag von Urs Fässler

Musik und Zeit
Musik fliesst, bewegt und lässt verweilen. Wie keine andere Kunst vergegenwärtigt sie den Strom der Zeit und scheint gleichzeitig das einzige Mittel zu sein, den unaufhaltsamen Lauf zu überwinden. An den beiden Abenden wollen wir versuchen, der vielfältigen Gestaltung der Zeit durch Töne näher zu kommen.

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Sonntag, 9. Dezember, 19:30 Uhr

Adolf Muschg

Adolf Muschg liest aus seinem gerade fertig gewordenen, noch unveröffentlichten Roman, dessen Keimzelle der Bergier-Berlicht - also die Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg - war, der sich aber zum Porträt des vergangenen Jahrhunderts im Spiegel einer schweizerisch-deutschen Industriellenfamilie ausgeweitet hat: sein Horizont ist die Zukunft der Zivilisation, oder die Frage, ob sie eine hat.

         
Adolf Muschg

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Sonntag, 13. Januar 2008, 17:00 Uhr

Träumerei
Literarisch-Musikalisches zum Thema Traum

Texte von Eichendorff, Heine, Hofmannsthal u.a.
Musik von Mendelssohn-Bartholdy, Schumann, Chopin u.a.

         
Annette Weisbrod
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Rainer Ginzel
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Reiner Ginzel, Violoncello/Rezitation
Annette Weisbrod, Klavier
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Samstag 16. Juni 19 Uhr,
Samstag 23. Juni 19 Uhr


Klang
    wird      Form
wird Rhythmus       
           wird          Licht

Präsentation von Lichtobjekten des Künstlers
Andreas Schneider
verwoben mit Musik von J.S Bach und F. Schubert

Am Klavier:
Annette Weisbrod und Gerhard Meier
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Samstag, 5. Mai 2007, 19:00 Uhr

Klang gewordene Sehnsucht
"Tristan und Isolde" (Teil 2)

Vortrag von Urs Fässler
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Samstag, 28. April 2007, 19:00 Uhr

Klang gewordene Sehnsucht
"Tristan und Isolde" (Teil 1)

Vortrag von Urs Fässler
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Samstag, 17. März 2007, 19:00 Uhr

Wenn das kein Theater ist!
"Der fliegende Holländer"

Vortrag von Urs Fässler
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Samstag 24. Februar 2007, 19.00h

Sprache und Musik:

„Enoch Arden“
Musik von Richard Strauss
Nach einem Versepos von Alfred Lord Tennyson

Mit: Annette Weisbrod, Klavier und Samuel Zünd, Rezitation)
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Samstag, 27. Januar 2007, 19:00

Von der ersten Idee
bis zum Erscheinen des Films auf der Kinoleinwand
HöHENFEUER & VITUS

Vortrag von Fredi M.Murer, Filmemacher
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Samstag, 4. November 2006, 19.00 Uhr

Demokratie und Menschen:
EVELINE HASLER
Liest und spricht über Ihre Werke

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Samstag, 7. Oktober 2006, 19:30

Lachen nach Noten

Mit:
Annette Weisbrod, Klavier
Reiner Ginzel, Cello
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Freitag, 12. Mai 2006, 19:30

Mozarts Opern zum Mozartjahr 2006

Mozarts zwingende Klangrede - wer ihr lauscht, wird verführt
"Don Giovanni"


Vortrag Urs Fässler:
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Freitag, 7. April 2006, 19:30

Mozarts Opern zum Mozartjahr 2006

Als 'Schule für Liebende' deklarierte Mozart seine Oper
"Così fan tutte"


Vortrag Urs Fässler:
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Freitag, 3. Februar 2006, 19:30

Mozarts Opern zum Mozartjahr 2006

Beliebt, berühmt und rätselhaft
"Die Zauberflöte"


Vortrag Urs Fässler:
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Freitag, 13.1.2006, 19:30

Mozarts Opern zum Mozartjahr 2006

Das klingende Welttheater des Eros
"Le nozze di Figaro"


Vortrag Urs Fässler:
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Freitag, 28. Oktober 2005, 19:30

Mozarts Opern zum Mozartjahr 2006

Drama durch Töne - das ist Mozarts Leidenschaft und Triumph
"Die Entführung aus dem Serail"


Vortrag Urs Fässler:
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Freitg, 3. März 2005, 19:30

"Eine klingende Reise durch schottische Orte, Geschichte und Geschichten"
Felix Mendelssohn: Sinfonie Nr. 3, Schottische


Vortrag Urs Fässler:
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Freitag, 25.2.2005, 19:30

"Alle Menschen werden Brüder"
Das Finale von Beethovens 9. Sinfonie


Vortrag Urs Fässler:
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Freitag, 11. Dezember 2004, 19:30

"Eine Reise durch die Innenwelt"
Schuberts "Unvollendete"


Vortrag Urs Fässler:
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