KULTURABEND

Vergangene Veranstaltungen:




Samstag, 2. April 2016

Alfred Escher und die Erfolgsgeschichte Schweiz
Vortrag über das Leben Alfred Eschers:
Prof. Dr. Joseph Jung, Leiter der Alfred Escher-Stiftung Zürich






Der Zürcher Alfred Escher war die herausragende wirtschaftspolitische Persönlichkeit in der Schweiz des 19. Jahrhunderts. Er zählte zu jenen Pionieren der Gründerzeit, die das dynamische Umfeld des jungen Bundesstaates zu nutzen wussten.

Escher realisierte seine grossen wirtschafts- und kulturpolitischen Gründungen ab den Jahren 1848/1849 bis in die frühen 1860er-Jahre: die Nordostbahn (1852/53), das Eidgenössische Polytechnikum (1854/55, heute ETH Zürich), die Schweizerische Kreditanstalt (1856, heute Credit Suisse) und die Schweizerische Lebensversicherungs- und Rentenanstalt (1857, heute Swiss Life).

Sein grösster Erfolg fiel jedoch in die 1870er-Jahre. Escher erkannte die eminente Bedeutung einer Nord-Süd-Verbindung für die Schweiz und verhalf dem Gotthardunternehmen unter Einsatz seiner ganzen Kraft und seines einzigartigen Beziehungsnetzes zum Sieg über die anderen Alpenbahnvorhaben. Mit der erfolgreichen Realisierung des Gotthardprojekts setzte Escher seinem Lebenswerk die Krone auf, und dies paradoxerweise in einer Zeit, die nicht mehr die seine war. (aus: www.alfred-escher.ch)

→ Kurzbiografie Joseph Jung



16. Januar 2016, 19 Uhr

Thomas Sarbacher liest Gottfried Keller:

"Die missbrauchten Liebesbriefe"
aus "Die Leute von Seldwyla"



Foto: © Nik Konietzny

Im Zentrum unseres Jahresprogramms 2016 stehen zwei herausragende Zürcher Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts: der Dichter und Staatsschreiber Gottfried Keller sowie der visionäre Politiker Alfred Escher. Beide sind im Jahr 1819 in Zürich geboren.

Während der Kulturabend vom 2. April das Leben Alfred Eschers beleuchtet, wird uns an diesem Kulturabend Thomas Sarbacher ein Werk von Gottfried Keller näher bringen. Die missbrauchten Liebesbriefe sind 1874 entstanden. Keller war während dieser Zeit 1. Staatschreiber des Kantons Zürich. Der poetische Drang des Dichters ist also unter dem Druck der Amtsgeschäfte nicht verkümmert.

→ über Thomas Sarbacher



Samstag, 21. November 2015, 19 Uhr

"Wenn die Blätter fallen"
Herbstliches in Wort und Ton




Reiner Ginzel: Violoncello/Rezitation (München)
Annette Weisbrod: Klavier (Zürich)

Schon viele Jahre besteht die Kammermusikpartnerschaft der beiden Musikerpersönlichkeiten. Sie verstehen es immer von Neuem, thematisch gebundene Programme zusammen zu stellen, in denen sich Wort und Musik in schönster Weise durchdringen.

→ Biografien
→ www.reinerginzel.de



Samstag, 11. April 2015, 19 Uhr

Der Schweizermacher befragt den Oscarpreisträger
Ein Abend mit Xavier Koller und Rolf Lyssy


Xavier Koller


Der Schweizer Filmemacher und Oscar-Preisträger Xavier Koller absolvierte zunächst eine Lehre als Feinmechaniker, besuchte danach die Schauspielakademie Zürich und arbeitete dann einige Jahre als Schauspieler. Koller lebt und arbeitet seit 1991 in Los Angeles.

Soeben hat Koller die Dreharbeiten für die Verfilmung der bekannten Schweizer Kindergeschichte "Schellen-Ursli" abgeschlossen. Die Dreharbeiten fanden im unterengadiner Dorf Guarda statt. Der Film soll an Weihnachten 2015 in die Kinos kommen.

Seinen größten Erfolg feierte Koller 1990 mit dem Filmdrama "Reise der Hoffnung", über eine alevitische Familie, die in die Schweiz auswandern will. Der Film wurde 1991 mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet.


Weitere Filme (Auswahl):

2015
Schellen-Ursli
2013
Die Schwarzen Brüder
2012
Eine wen iig, dr Dällebach Kari
2006
Havarie
2002
Highway
2001
Ring of Fire
2000
Gripsholm

→ Porträtfilm über Xavier Koller, SRF, 14.07.2012



November 2014
Geschlossene Veranstaltung für Freundeskreis "Kulturabend"

Einladungen mit Datum und Uhrzeit werden rechtzeitig verschickt!


Edita Gruberová zu Gast im Kulturabend




Edita Gruberová ist auf der ganzen Welt eine der vielgefragtesten Sängerinnen, der nachgesagt wird, dass ihr keine Koloratur zu schwierig und keine Höhe zu hoch war. Ihre mühelosen hohen ‚f's’ als Königin der Nacht suchten ihresgleichen und machten Edita Gruberová zum Inbegriff des idealen Koloratursoprans. Heute erzählt sie aus ihrem Leben und gibt auch Kostproben ihres Gesangs.

Hammerklavier und Interview: Gerhard Meier



Samstag, 12. April 2014, 19 Uhr

Gestalterin, Architektin, Tänzerin
Die Künstlerin Sophie Taeuber-Arp:
Aufbruch in die Moderne


Roswitha Mair beleuchtet das Leben und Werk

    
Sophie Taeuber-Arp
    
Holzskulptur "Wache", 1918
→ weitere Bilder

Aus dem Leben von Sophie Taeuber-Arp erzählt ihre Biografin Roswitha Mair und gibt zugleich einen Einblick in das Werk einer der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.

Sophie Taeuber-Arp (Davos 1889- Zürich 1943) studierte an der Zeichnungsschule des Industrie- und Gewerbemuseums in St. Gallen, an den Lehr- und Versuchsateliers für angewandte und freie Kunst (Debschitz-Schule) in München sowie an der Kunstgewerbeschule in Hamburg. Bei Rudolf von Laban lernte sie in Zürich und am Monte Verità Ausdruckstanz und tanzte dann bei den Dadaisten in der Zürcher Galerie Dada. Ihre Kindheit verbrachte sie in Trogen im Appenzellerland. Später lebte sie in Zürich, in Strassburg, Meudon und Grasse. Die Schweiz – Heimat ihrer Familie und von Sammler- wie Künstlerfreunden - blieb für Sophie Taueber-Arp aber stets ein wesentlicher Fixpunkt in ihrem Leben.
Viele Jahre unterrichtete sie an der Kunstgewerbeschule Zürich, entwarf kunstgewerbliche Arbeiten und Möbel sowie das eigene Haus in Meudon. Sie gestaltete Innenräume (z. B. die „Aubette“ in Strassburg) und engagierte sich für Kunst-Zeitschriften und in Künstlervereinigungen. In ihrer Kunst beschäftigte sie sich mit verschiedenen Materialien und auf vielfältige Weise mit der Komposition von Form und Farbe. Als eine der ersten Protagonistinnen der Konkreten Kunst bewegte sie sich still, aber selbstbewusst unter ihren Künstlerkollegen und -freunden - darunter so unterschiedliche Charaktere wie Hugo Ball, Emmy Hennings, Tristan Tzara, Claire und Yvan Goll, Max Ernst, Piet Mondrian, Theo van Doesburg, Kurt Schwitters, Hannah Höch, Paul und Gala Éluard, Robert und Sonja Delaunay und Max Bill. Und sie lebte an der Seite eines anderen Künstlers, der ohne sie nicht konnte und wollte, Hans Arp.




Samstag, 11. Januar 2014, 19 Uhr

Eva Rieger, Musikwissenschafterin:
Nannerl Mozart, Leben einer Künstlerin



Eva Rieger

Während Wolfgang Amadeus Mozart zu den berühmtesten Komponisten der Welt zählt, ist seine Schwester Maria Anna ("Nannerl"), die mit ihm zusammen aufwuchs und auch musikalisch gefördert wurde, fast vergessen. Sie war hochbegabt, konnte komponieren und improvisieren, doch ging sie einen ganz anderen Weg als ihr Bruder. Woran liegt das? Eva Rieger hat versucht, eine Antwort darauf zu finden. Sie wird den Lebensweg Nannerls skizzieren und aufzeigen, wie es dazu kam, daß die Geschwister sich so unterschiedlich entwickelten.

Martin-Ulrich Brunner und Gerhard Meier, Hammerklavier



→ über Eva Rieger



Samstag, 19. Oktober, 19 Uhr

"Mit der Güte des Menschen war’s wieder mal nichts".
Eine Walter Mehring-Revue



Buch/Konzept: Karin Roth-Krauthammer
Spiel:
Graziella Rossi
Helmut Vogel
Piano:
Daniel Fueter



Walter Mehring

Walter Mehring (1886-1981) erkannte die Zeichen der Zeit früher als andere und hat mit Sprachwitz, Satire und lustvoller Provokation darauf reagiert. "Walter Mehring ist unser aller Meister" notiert Kurt Tucholsky über den Freund und Mitstreiter, der im Berlin der Zwanzigerjahre ein gefeierter Lyriker, Kabarettautor und Essayist gewesen ist.

Enttäuscht von der Entwicklung der Weimarer Republik, schrieb er ab 1924 seine klugen politischen Kommentare für die "Weltbühne" und das "Tage-Buch" aus Paris. 1928 kehrte er nach Berlin zurück. Nach der Uraufführung seines Theaterstücks "Der Kaufmann von Berlin" wurde es für den Juden und bekennenden Pazifisten Walter Mehring immer schwieriger, in Deutschland zu publizieren. 1933 verbrannten die Nazis seine Bücher - er musste emigrieren. Nach Exiljahren in den USA lebte er zuletzt in Zürich, wo er zwar nochmals seine ihm teuren kleinen Hotels und Cafés fand, doch fühlte er sich auch hier "staatenlos im Nirgendwo"



Samstag, 21. September 2013, 19 Uhr

Anne Rüffer spricht mit Bärbel Reetz über ihren Roman
Lenins Schwestern

In der Schweiz trafen sich ab Mitte des 19. Jahrhunderts junge Menschen aus dem Zarenreich, um zu studieren und den politischen Umsturz in ihrer Heimat zu planen. Studentinnen kamen an die eidgenössischen Universitäten, die sich früh dem Frauenstudium geöffnet hatten.

Es waren die Töchter des Adels und der wohlhabenden jüdischen Kaufleute, die gegen arrangierte Heirat, ihre Väter und das rigide Regime des Zaren rebellierten. Frauen im Aufbruch, die nicht nur die Gesellschaft verändern wollten, sondern auch Wissenschaft und Kunst. Sie erreichten viel, wurden Professorin, Botschafterin, Malerin, Schriftstellerin Psychoanalytikerin, Ärztin, oder setzten ihr Leben ein für die Revolution (Vera Figner, Lidija Kotschetkowa, Rosa Luxemburg).

Bärbel Reetz wurde 1942 geboren, studierte Germanistik und Anglistik und lebt in Berlin. Zuletzt erschienen von ihr die Biographie Emmy Ball-Hennings. Leben im Vielleicht, die Erzählung Zeitsprung, die Romane Die russische Patientin und Lenins Schwestern, Abgetaucht (Kurzgeschichten) sowie die Biographie Hesses Frauen.

2003 gab sie den Briefwechsel von Hermann Hesse, Hugo Ball und Emmy Ball-Hennings aus den Jahren 1921 bis 1927 heraus. Ihr Werk wurde wiederholt mit Preisen (u.a. dem Bettina-von-Arnim-Preis) ausgezeichnet.



Freitag, 31. Mai 2013, 19:30 Uhr

"Willst du dein Herz mir schenken"
Frau Anna Magdalena Bach - Ein Porträt in Musik von Armin Brunner




Musik von Johann Sebastian Bach

Erzählerin: Graziella Rossi
Chronist:
Helmut Vogel
Klavier:
Andrea Wiesli

Wie Anna Magdalena Bach gelebt und gelitten hat, was sie leistete und bewältigte, davon hat die Nachwelt nicht allzu viel erfahren. Je mehr über ihren Mann Johann Sebastian Bach geschrieben wurde, umso gründlicher hat man sie vergessen. Dabei stand sie Tag für Tag ihrem Mann zur Seite bei der Verwirklichung seines gewaltigen schöpferischen Auftrags. Sie betreute eine Grossfamilie unter prekären Verhältnissen, kopierte mit wundervoller Handschrift die Noten ihres Mannes, spielte am Cembalo anspruchsvolle Suitensätze. Doch sie blieb stets im Hintergrund, blieb zeitlebens eine Schattenfrau.

Mit seinem musikalischen Portrait holt Armin Brunner, Musiker und Komponist, diese starke Frau aus dem Schatten ihres Mannes in den verdienten Vordergrund. Erzählt wird in imaginären Gesprächen mit Frau Bach über deren Leben und dem Zeitablauf der Geschichte folgend erklingen Kompositionen von Johann Sebastian Bach.

→ über Armin Brunner



Samstag, 23. März 2013, 19 Uhr

"Schweizermacher Rolf Lyssy, Klappe 1 - 7"
Mit Rolf Lyssy und Anne Rüffer



Rolf Lyssy

Der Meister der hintergründigen Komödie erzählt im Gespräch mit Anne Rüffer, wie er seine Filmstoffe findet und wie aus einer Idee ein Spielfilm entsteht, der die Menschen berührt. Vom Erfolg verwöhnt, bleibt auch Lyssy nicht von Lebenskrisen verschont. Wie er den Weg aus einer schweren Depression wieder herausfand und warum er seither neben Komödien vor allem Filme mit hoher gesellschaftlicher Relevanz dreht, bildet einen Teil dieses Abends.

→ über Rolf Lyssy



12. Januar 2013, 17 Uhr

Thomas Sarbacher liest für uns:
"Der Tod des Iwan Jljitsch"
Erzählung von Leo N. Tolstoi




Thomas Sarbacher

Leo N. Tolstoi kritisiert mit erstaunlicher Schärfe die politischen und sozialen Zustände unter dem letzten russischen Zaren, beschreibt das Leben auf dem Land und die Eigenheiten der russischen Seele. Seine meisterhaften Prosastücke gehören längst zur Weltliteratur des 19. Jahrhunderts.

→ über Thomas Sarbacher



Samstag, 13. Oktober 2012, 19 Uhr

Die Beziehung von Claudio Monteverdi zum Maler Peter Paul Rubens
Eine Betrachtung von Fred Van der Kooij



Fred Van der Kooij

Claudio Monteverdis "Orfeo" gilt zu Recht als die erste bedeutende Oper der Musikgeschichte. Weniger bekannt ist, dass die Uraufführung mit einem veritablen Skandal verbunden war, der es notwendig machte, dass der letzte Akt in wenigen Tagen neu geschrieben werden musste. Zudem hatte dieser Eklat ein überraschendes Nachspiel im Werk eines der grössten Maler jener Zeit, Peter Paul Rubens, der damals wie Monteverdi am Hofe von Mantua angestellt war. Das turbulente Hin und Her zwischen Klängen und Bildern wird Fred Van der Kooij in seinem Vortrag mit ebensolchen Mitteln heraufbeschwören..

→ über Fred Van der Kooij



Samstag, 5. Mai 2012, 19:00 Uhr

Vom Clavichord zum Pianoforte
- ein Streifzug durch die Welt der "Claviere"


Karl-Heinz Hug:
Hammerklavierbauer
Gerhard Meier: Clavichord, Cembalo, Hammerklavier (Pianoforte)




Alles wird immer lauter, raffinierter, scheinbar perfekter. Ist aber jedes neue Instrument auch besser als sein Vorgänger? Oder ist es nicht eher so, dass jede Epoche ihr eigenes Klangideal suchte und sich Komponisten und Instrumentenbauer gegenseitig beeinflussten und anspornten, um eine neue stimmige Ausdrucksform zu schaffen?

Wir wollen versuchen, in die Klangschönheiten verschiedener Epochen hineinzuhorchen. Gerhard Meier, Musiker, wird Ihnen die Mechanik der verschiedenen Instrumente vorführen. Ausserdem wird er versuchen, im Gespräch mit dem Hammerklavierbauer Karl-Heinz Hug Interessantes über seine Arbeit zu erfahren. Karl-Heinz Hug gehört zur Generation von Pionieren, welche "verstaubte" Instrumente in den Museen aufspürte, um sie getreu den alten Vorbildern nachzubauen und so den historischen Klang erlebbar zu machen.


Klangbeispiele: Hammerklavier: John Broadwood, London 1820, revidiert von Karl-Heinz Hug, Bergdietikon,
gespielt von Gerhard Meier:
→ Klavierkonzert A-Dur-W.A.Mozart-KV488-Adagio.mp3

Doppelkonzert für 2 Cembali in C-Dur vom Johann Sebastian Bach. Live-Aufnahme in der Kirche Frick vom 5. August 2014.
Cembali: Christoph Honegger und Gerhard Meier
→ Bach_Cembalokonzert_C-Dur_I.mp3
→ Bach_Cembalokonzert_C-Dur_II.mp3
→ Bach_Cembalokonzert_C-Dur_III.mp3


→ Karl-Heinz Hug über sich



Samstag, 17. März 2012, 19:00 Uhr

Silver Hesse im Gespräch mit Ann Rüffer

Erinnerungen an meinen Nonno Hermann Hesse
mit einer kleinen Ausstellung von Original-Aquarellen von Hermann Hesse



Hermann Hesse mit seinen Enkeln
Eva und Silver 1950 auf einer
Wanderung im Engadin


In einem lockeren Gespräch mit Silver Hesse wird Ann Rüffer in Erinnerungen stöbern: Wie hat Silver seinen Grossvater erlebt? Wie hat sich die nahe Verwandtschaft in der Schule ausgewirkt? Wie war das Verhältnis der Eltern zu Hermann Hesse? Mit welchen Tätigkeiten ist die Verwaltung des Nachlasses verbunden?
Einen weiteren Blick eröffnet uns der 2001 von Elisabeth Brunner realisierte Film "Die Hölle ist überwindbar" - Heiner Hesse über sich, sein Leben und seinen Vater Hermann Hesse; ein berührendes Dokument des damals 92-Jährigen.

Ann Rüffer, welche das Gespräch leiten wird, wird immer wieder zu Autorengesprächen und Interviews eingeladen. Sie führt hauptberuflich einen kleinen Sachbuchverlag in Zürich mit interessanten Editionen.
www.ruefferundrub.ch



Samstag, 4. Februar 2012, 19:00 Uhr

Winterzeit - Märchenzeit
Sagenhaftes aus Musik und Literatur





Reiner Ginzel:

Violoncello/Rezitation (München)
www.reinerginzel.de
Annette Weisbrod: Klavier (Zürich)

"Wo die Sprache aufhört, da fangt die Musik an"
E.T.A. Hoffmann

Musik von W.A. Mozart, R. Schumann, J. Strauß u.a.
Texte von Detlef von Liliencron, Franz Fühmann, Heinz Erhardt u.a.



Samstag, 26. November 2011, 19 Uhr

Heinrich von Kleist und Robert Walser
Szenische Lesung mit Klaus Henner Russius zum 200. Todesjahr von Heinrich von Kleist


Henner Russius

→ mehr über Klaus Henner Russius

Robert Walser hat sich früh schon zu den gefährdeten unter den deutschen Dichtern hingezogen gefühlt: Lenz, Kleist, Brentano, Büchner. Denn mit seelischer Fragilität kannte er sich nur zu gut aus. Über Kleist hat er mehrere kleine Prosastücke geschrieben. Dabei ist im ein Meisterstück gelungen: "Kleist in Thun".

Heinrich von Kleist (1777-1811) lebte in den Jahren 1802 und 1803 zweimal im Berner Oberland. Im Sinn und Geist von Jean-Jacques Rousseau suchte er hier ein naturverbundenes Leben. Auf der Aareinsel bei Thun, die seit kurzem "Kleist-Inseli" heisst, wurde er nicht Bauer, sondern erlebte die Reifung zum Dichter.

Am 21. November jährt sich Heinrich von Kleists Todestag zum 200. Mal. Zu diesem Anlass sieht und liest der Schauspieler Klaus Henner Russius mit Walsers Augen den Dichter Kleist und setzt Walsers Text "Kleist in Thun" mit Texten von Kleist in Dialog.

Wir empfehlen gerne die Ausstellung im Strauhof Zürich vom 21.9. - 27.11.2011:
"Ich will Bauer werden. Heinrich von Kleist und die Schweiz"



© Keystone/Robert Walser-Stiftung Bern
Kleist und Walser



Samstag, 3. September 2011, 18 Uhr


"Aber kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er hinterlässt, ist bleibend."
J.W. v. Goethe


Jacky Donatz "Küchengeflüster"


Jacky Donatz

Der Starkoch vom Sonnenberg kocht für uns und wir dürfen ihm dabei über die Schulter schauen. Jacky Donatz: "Die feine Küche beginnt mit dem Einkauf der richtigen Zutaten". Darum wird er mit uns ein bisschen "Warenkunde" betreiben bevor er selber zum Kochlöffel greift.

→ mehr über Jacky Donatz



Freitag, 20. Mai 2011, 19.30 Uhr


Hommage à Paul Burkhard
Zum 100. Geburtstag von Paul Burkhard (1911-1977)


Mezzosopran:
Claudia Rea Kost
Bariton: Samuel Zünd
Klavier
Daniel Fueter
→ mehr über die Interpreten



Das zweite Programm des "Ensemble Zürilieder" ist eine Begegnung mit einem vielseitigen, reichen musikalischen Werk und mit Zeugnissen einer grossen Zeit des Chansons und des unterhaltenden Musiktheaters, die bis heute lebendig geblieben sind.

Das Programm bringt in über 20 Liedern einen Querschnitt durch das Operetten-, Singspiel- und Chansonschaffen Paul Burkhards. Die Stücke - Bekanntes und Unbekanntes bunt gemischt - sind unter anderem folgenden Bühnenwerken entnommen: 3x Georges; Spiegel, das Kätzchen; Kleine Niederdorfoper; Tic-Tac; Regenbogen; Casanova in der Schweiz; Hopsa; Frank V.; Der Schwarze Hecht. Die Texte zu den Chansons verfassten beispielsweise Robert Gilbert, Fridolin Tschudi, Hans Weigel, Max Werner Lenz, Arnold Kübler.


Weitere Informationen: → www.zürilieder.ch



Samstag, 2. April 2011, 19 Uhr

"Die Verwandlung"
von Franz Kafka, gelesen von Thomas Sarbacher


Thomas Sarbacher

→ mehr über Thomas Sarbacher


"Nehmt beispielsweise seine Sprache! Seine Sprache ist kristallklar und an der Oberfläche merkt man gleichsam kein anderes Bestreben, als richtig, deutlich, dem Gegenstand angemessen zu sein. Und doch ziehen Träume, Visionen von unermesslicher Tiefe unter dem heiteren Spiegel dieses reinen Sprachbaches. Man blickt hinein und ist gebannt von Schönheit und Eigenart."

Max Brod über Franz Kafka


"Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt. Er lag auf seinem panzerartig harten Rücken und sah, wenn er den Kopf ein wenig hob, seinen gewölbten, braunen, von bogenförmigen Versteifungen geteilten Bauch, auf dessen Höhe sich die Bettdecke, zum gänzlichen Niedergleiten bereit, kaum noch erhalten konnte. Seine vielen, im Vergleich zu seinem sonstigen Umfang kläglich dünnen Beine flimmerten ihm hilflos vor den Augen.

»Was ist mit mir geschehen?«, dachte er. Es war kein Traum. Sein Zimmer, ein richtiges, nur etwas zu kleines Menschenzimmer, lag ruhig zwischen den vier wohlbekannten Wänden. Über dem Tisch, auf dem eine auseinandergepackte Musterkollektion von Tuchwaren ausgebreitet war - Samsa war Reisender - hing das Bild, das er vor kurzem aus einer illustrierten Zeitschrift ausgeschnitten und in einem hübschen, vergoldeten Rahmen untergebracht hatte. Es stellte eine Dame dar, die mit einem Pelzhut und einer Pelzboa versehen, aufrecht dasaß und einen schweren Pelzmuff, in dem ihr ganzer Unterarm verschwunden war, dem Beschauer entgegenhob."

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Samstag, 29. Januar 2011, 19 Uhr

Hermann Hesse und die Politik

Szenische Lesung mit Graziella Rossi und Helmut Vogel
Konzept: Volker Michels



Hermann Hesse

Hermann Hesse gilt gemeinhin als eher unpolitischer Dichter, und oft wurde ihm dies auch zum Vorwurf gemacht. Auch er empfand sich als unpolitisch.

"Mir liegt alles Politische nicht, sonst wäre ich längst Revolutionär", schrieb er einmal. Und doch verrät schon diese Formulierung, dass er das politische Geschehen aufmerksam verfolgte und bewertete.

Volker Michels, der Herausgeber seiner Werke und wohl beste Hesse-Kenner, meint, dass der Nobelpreisträger auf diesem Gebiet sein Licht bewusst unter den Scheffel stellte. Hesse habe durchaus eine Begabung für das Analysieren politischer Vorgänge gehabt und sei manchmal geradezu hellsichtig in Bezug auf das Voraussehen politischer Entwicklungen gewesen. So habe er z. B. in den 1920er-Jahren die Gefahr durch den Nationalsozialismus und in den 1930er-Jahren dessen systematische Kriegsvorbereitung früher erkannt als viele seiner Schriftstellerkollegen.

Um diese immer wieder verblüffende, aber nicht so bekannte politische Dimension Hesses aufzuzeigen, hat Volker Michels nun eine Collage mit aussagekräftigen Zitaten des Schriftstellers zusammengestellt, die von den Zürcher Schauspielern Graziella Rossi und Helmut Vogel beeindruckend vorgetragen wird.

         
Grziella Rossi
Schauspielerin
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Helmut Vogel
Schauspieler
→ mehr



Sonntag, 12. Dezember 2010, 17 Uhr!

Vesselina Kasarova
im Gespräch über ihre einzigartige Opernkarriere


Klavier und Gesprächsleitung: Gerhard Meier


Vesselina Kasarova, Mezzosopranistin (Foto: Marco Borggreve)

Die aus Bulgarien stammende und seit vielen Jahren in der Schweiz lebende Vesselina Kasarova sagt: "Man soll nie vergessen woher man kommt und wer man ist".

So verwundert es nicht, dass Vesselina Kasarova bei unserem Vorgespräch spontan den Wunsch äusserte, Musik aus ihrer Heimat erklingen zu lassen. Sie wird für uns als Einstimmung zwei bulgarische Lieder singen, am Klavier begleitet von Gerhard Meier.

Im anschliessenden Gespräch dürfen wir hinter den Vorhang des Opernbetriebs schauen aus dem Blickwinkel einer der bedeutendsten Sängerinnen unserer Zeit.

→ mehr über Vesselina Kasarova

Auf die Gage des Abends möchte die Sängerin zu Gunsten eines bulgarischen Kinderheims verzichten!



Samstag, 16. Oktober 2010, 19.00h

Dr. Yvonne Zimmermann
"Bilder vom besseren Leben: dokumentarische Filmgeschichten aus der Schweiz vor 1960"



Dr. Yvonne Zimmermann, Filmwissenschafwissenschaftlerin

Yvonne Zimmermann:
Studium der Germanistik, Filmwissenschaft und Anglistik an der Universität Zürich. Dissertation zu Bergführer Lorenz: Karriere eines missglückten Films (Marburg: Schüren 2005). Seit 2003 verschiedene Nationalfonds-Forschungsprojekte zum dokumentarischen Film mit Schwerpunkt Industrie- und Auftragsfilm. Seit 2006 Oberassistentin am Seminar für Filmwissenschaft der Universität Zürich. Ab November 2010 zweijähriger Forschungsaufenthalt an der New York University (USA). Habilitationsprojekt zum Verhältnis von Avantgarde und Auftragsfilm im Werk von Hans Richter. Herausgeberin und Hauptautorin von Schaufenster Schweiz: Dokumentarische Gebrauchsfilme im Kontext 1896 bis 1964 (Zürich: Limmat 2011), Mitherausgeberin von Film – Kino – Zuschauer: Filmrezeption / Film – Cinema – Spectator: Film Reception (Marburg: Schüren 2010, mit Irmbert Schenk und Margrit Tröhler) und Editorin der dreiteiligen DVD-Serie Zeitreisen in die Vergangenheit der Schweiz: Auftragsfilme 1939-1959 (Praesens 2007).



Samstag, 29. Mai 2010, 19 Uhr

Hans Witschi
" Wir sitzen alle im gleichen Zug! "


Eine Reise durch Lebensalter, Lebensthemen, Lebenswahrheiten und Lebenslügen: Gedichte aus meinem Poesiealbum, vom Barock bis in die Gegenwart

Es soll um das Leben gehen, einfach so, um seine Phasen, Situationen, Stationen, from the very beginning to the very end. Grossartige Texte, amüsante und berührende, vom Barock bis in die Gegenwart.


Hans Witschi

Hans Witschi
Urberner, seit bald 69 Jahren! Aufgewachsen in der Berner Altstadt, im Gebäude des heutigen Kulturzentrums PROGR (kurz für: Progymnasium) acht Jahre lang Schüler, erst ABC-Schütze, dann eben: "Prögeler", noch mit stolz getragener Schulmütze! - Schon früh unheilbar infiziert mit äusserst hartnäckigen Viren: der Begeisterung für das Theater und der Liebe zu Gedichten. Studium der Germanistik und Anglistik; unter anderem! - Später Lehrer für Deutsch am Berner Gymnasium Neufeld. Leiter und Regisseur der Theatergruppe dieser Schule; daneben immer wieder Regieassistent, Schauspieler, Sprecher, auch Kulturfunktionär, u.a. Verwaltungsrat des Berner Stadttheaters etc. Seit der Pensionierung immer häufiger - und immer lieber! - Rezitator mit Lyrik-Programmen, oft zusammen mit musikalischen Partnern.



Samstag, 27. März 2010, 14 Uhr

Begegnung mit Leben und Werk des Malers
ADOLF WEBER 1925 - 1996
im alten Pfarrhaus Menziken


Adolf Weber


Eine kleine Oase der Kunst liegt verborgen im obersten Teil des Aargauer Wynentals. Im alten Pfarrhaus und im Haus im Gässli finden sich noch hunderte grossartiger Bilder des Aargauer Malers Adolf Weber. Ein Konsortium verwaltet den bedeutenden Nachlass.

Das alte Pfarrhaus bildet die ideale Kulisse der zum Teil monumentalen Gemälde. An diesem Nachmittag dürfen wir das malerische Gebäude voll in Besitz nehmen: Claudius Weber wird uns Einblick ins Leben seines Vaters geben und uns durch das sonst der Oeffentlichkeit nicht zugängliche Haus und die Ausstellung führen. Mit Fagott- und Cembaloklängen tauchen wir ein in die ausdrucksstarke Farbenwelt des Malers. Ein währschaftes bäuerliches Abendbrot in der Pfarrstube und den zahlreichen Nebenräumen schliesst den Nachmittag ab.

Führung:
Claudius Weber
Fagott: Raphael Meier
Cembalo:
Gerhard Meier

Claudius Weber auf dem Dachboden des alten Pfarrhauses (Foto: Felix Klaus)

Wer sich schon vorher Einblick in Leben und Werk des Künstlers verschaffen möchte, findet einen Auszug aus dem Buch "Adolf Weber 1925-1996" unter:
www.menziken.ch/documents/Portrait_A_Weber.pdf
(mit freundlicher Genehmigung des Aargauer Kunsthauses Aarau)

Weitere Links:
www.adolfweber.ch/
www.menziken.ch/weber



Samstag, 16. Januar 2010, 19 Uhr

"Ohne Dich ins Ungefähre"
Klaus und Erika Mann - eine musikalisch-literarische Lebensreise

Ein Portrait der Mann-Geschwister Erika und Klaus, die bis heute auch wegen ihrer besonderen Geschwisterbeziehung im Focus des Interesses stehen. Die berühmten Geschwister mit der seltsam engen Beziehung zueinander, sie Ikone der Frauenbewegung, er Kultfigur der homosexuellen Intellektuellen - wer waren die beiden wirklich? »Ohne Dich ins Ungefähre» geht ihren Lebensspuren nach, erlaubt Einblicke in weniger Bekanntes und spiegelt die Zeitgeschichte von 1910 bis in die 60er Jahre.

Graziella Rossi und Helmut Vogel haben schon mehrfach bewiesen, dass sie in szenischen Lesungen Figuren zum Leben erwecken können. Sie werden unter anderem auch Lieder aus dem Programm der Pfeffermühle interpretieren.

Text und Gesang:
Graziella Rossi und Helmut Vogel
Klavierbegleitung und
musikalische Arrangements:
Daniel Fueter
Künstlerische Begleitung:
Christoph Leimbacher


Foto: Bernhard Fuchs, 8135 Langnau am Albis



Samstag, 14. November 2009, 19 Uhr

László Polgár - ein Sängerportrait



Laszlo Polgar im Gespräch
Judit Polgár am Klavier

Es gibt wohl kaum ein Opernhaus der Welt, an dem László Polgár nicht Triumphe gefeiert hat und die Liste der bedeutenden Dirigenten, mit denen er gearbeitet hat, ist lang: Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Pierre Boulez, Riccardo Chailly, Christoph von Dohnanyi, Niklaus Harnoncourt, Riccardo Muti, Kent Nagano, Michel Plasson, Sir Georg Solti, Christian Thielemann, Franz Welser-Möst und viele andere.

Wir haben das grosse Glück, dass der Bassist László Polgár im Kulturabend unser Gast sein wird und uns über seinen Werdegang und über sein Leben als Sänger erzählen wird.

Am Klavier begleitet von seiner Tochter Judit Polgár werden wir auch Kostproben seines Könnens hören dürfen.



Samstag, 22. August 2009, 19 Uhr

Ein Abend mit:
Maria Becker

Texte und musikalische Intermezzi im Einklang:

Die Grande Dame des Sprechtheaters Maria Becker liest in einer literarisch-musikalischen Soirée Lyrik und Prosa. Gerhard Meier umrahmt die Lesung am Klavier.


Highslide JS
Maria Becker, Schauspielerin

Maria Becker
Am Klavier:
Gerhard Meier


Highslide JS
Gerhard Meier, Musiker

Gerhard Meier


Eine kleine Auswahl Ihrer wichtigsten Bühnenrollen:
Maria Becker spielte unter anderem die Uraufführungen von Jean-Paul Sartre «Die Fliegen» und von Edward Albees «Wer hat Angst vor Virginia Woolf ?». In der «Gute Mensch von Sezuan» von Brecht und «Der Blinde» von Dürrenmatt, «Die Präsidentin» in Bernhards «Der Präsident», die Sarah Bernhardt in Murrells «Memoiren».

Unter der Regie von Leopold Lindtberg spielte sie 1984 in Zürich die Uraufführung «Die Antrittsrede der amerikanischen Päpstin» von Esther Vilar und als erste Frau den «Mephisto» in Goethes Faust am Residenz-Theater in München.

Im Fernsehen war Maria Becker öfters in den Serien «Derrick» und «Der Alte» zu sehen.

→ mehr über Maria Becker



Samstag, 13. Juni 2009, 19 Uhr

Klara Obermüller:

"Hermann Burger - Begegnung mit Leben und Werk"

Hermann Burger, geboren 1942 in Aarau, gestorben 1989 auf Schloss Brunegg, ist eine der schillerndsten Figuren der Schweizer Literatur im ausgehenden 20. Jahrhundert und gehört zu den ersten Namen der deutschen Literatur. Er wurde unter anderem mit dem Friedrich Hölderlin-Preis (1983) und dem Ingeborg Bachmann-Preis (1985) ausgezeichnet. → mehr

Highslide JS
Hermann Burger, Schriftsteller
Highslide JS
Klara Obermüller, Publizistin
Herman Burger
Schriftsteller
Klara Obermüller
Publizistin

Klara Obermüller, Publizistin, war bis 2002 Redaktorin/Moderatorin der Sendung "Sternstunde Philosophie" beim Schweizer Fernsehen DRS. Seit ihrer Pensionierung weiterhin journalistisch tätig, u.a. für die "NZZ am Sonntag", die "Weltwoche" und die "Frankfurter Allgemeine". → mehr



Samstag, 25. April 2009, 19 Uhr

Malerisch, märchenhaft und im kargen nordischen Sinne:

Sonetti von Einojuhani Rautavaara ... und weitere Werke von
Debussy, Ravel, Schumann, Schubert und Kovacs.

Jung, begabt und sympathisch die Interpretinnen:

         
Elisabeth Gillming
Gesang und Präsentation
→ mehr
         
Olena Anokhina
Klavier

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Tuulia W. Wendland
Klarinette

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Samstag, 28. Februar 2009. 19 Uhr

Musikvortrag Urs Fässler:

"Dreimal g, einmal es" -
die ersten beiden Sätze von Beethovens fünfter Sinfonie


"So klopft das Schicksal an die Pforte!" Der Spruch soll von Beethoven stammen. Er ist gewissermassen zum Markenzeichen seiner fünften Sinfonie geworden. Aber: Nimmt sich das Schicksal die Mühe, anzuklopfen, bevor es zuschlägt? Bricht es nicht ohne Vorwarnung herein? Und: Ist die Fünfte wirkliche eine Schicksalssinfonie?
Wir wollen für die Interpretation auf Beethovens Töne vertrauen, und die halten eine überraschende Antwort bereit!

Highslide JS
Urs Fässler, Musikwissenschaftler

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Samstag, 10. Januar 2009, 19 Uhr

Eine musikalische Rarität und Kostbarkeit:

Pavel Runov, Akkordeonist
Der ukrainische Virtuose interpretiert Werke von Bach, Vivaldi, Brahms, Weber, Liszt, Rossini, u.a.

Highslide JS
Pavel Runov, Akkordeonist

Virtuos und hoch konzentriert, versunken in die Musik. Ob Pavel Runov ein Orgelwerk von J.S. Bach oder den „Sommer“ aus Vivalidis Jahreszeiten spielt, immer fasziniert er die Zuhörer mit seiner Musikalität und Perfektion.

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Donnerstag, 11. Dezember 2008, um 19 Uhr,

Konstanze von Schulthess
liest aus Ihrem Buch und beantwortet unsere Fragen.



Ihr Vater war der Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Ihre Mutter Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg wurde nach dem misslungenen Attentat im Jahr 1944 von den Nazis in Sippenhaft genommen. Noch im Krieg wurde Konstanze geboren. Vor zwei Jahren starb ihre Mutter, dieses Jahr hat Konstanze von Schulthess ihre Biografie veröffentlicht.


Highslide JS
Nina Schenk
Gräfin von Stauffenberg
Ein Porträt

Klappentext:
"Sie ist eine der faszinierendsten Frauenfiguren im deutschen Widerstand. Und ist doch weitgehend unbekannt. Am 20. Juli 1944 verliert Nina, Frau des Hitler-Attentäters Claus Schenk Graf von Stauffenberg, alles, was sie liebt. Was war ihre wahre Rolle in der Geschichte? Wie hat sie damit gelebt? Was verraten ihre persönlichen Aufzeichnungen? Mit diesem Buch entwirft die jüngste Tochter ein Porträt der stillen Heldin: Persönlich, behutsam, voller bislang unbekannter Fakten."



Samstag, 29. November 2008, 19:00 Uhr

Vortrag von Arnold Hottinger
Islamwissenschaftler und Arabist, Nahost-Korrespondent und Publizist, Ehrendoktor der Universität Basel
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Die Zusammenhänge zwischen Kultur und Politik in der islamischen Welt
Von den kulturellen Wurzeln der heutigen Krise



Arnold Hottinger

Ein Vortrag mit anschliessender Diskussion
→ mehr (Zusammefassung Vortrag)



Samstag, 20. Sept. 2008, nachmittags bis abends.
Treffpunkt 14 Uhr


Wir ziehen alle Register:

An der barocken Orgel der Klosterkirche
St. Katharinental in Diessenhofen
Gerhard Meier, Musiker, führt Sie ins Reich der Orgeltöne, öffnet Ihnen die Orgelgehäusetüren und weiht Sie ein ins geheimnisvolle Innenleben einer barocken Orgel, zeigt, wie die unterschiedlichen Register mechanisch funktionieren und auch, wie es tönt, wenn die Bälgetreter zu wenig Luft in das Instrument pumpen. Mit einem abschliessenden kleinen Orgelkonzert zeigt er die Vielseitigkeit des Klanges und führt zu Gehör, warum das Instrument als ''Königin'' bezeichnet wird.



Die Klosteranlage St.Katharinental

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Freitag, 16. Mai 2008, 19:30 Uhr

Liederabend:

Züri-Lieder
Jede Weltstadt kennt ihre musikalischen Liebeserklärung: New York, New York, I Love Paris, Arrivederci Roma, Ich hab noch einen Koffer in Berlin...
So auch das Grossstädtchen Zürich, doch eher auf kleinere, aber umso charmantere Art. Anstatt Lichtermeer und Boulevard wird die Parkbank unter der Gaslaterne und die Idylle versteckter Gassen im Niederdörfli besungen.

         
Leila Pfister
Mezzosopran
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Daniel Fueter
Klavier
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Samuel Zünd
Bariton
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Samstag, 12. April 2008, 19:00 Uhr

Lesung von Volker Roelcke:

Euthanasie im Nationalsozialismus
Volker Roelcke erzählt von seiner Arbeit und liest aus aus seinem noch unveröffentlichten Buch, in welchem er sich befasst mit einem in der historischen Forschung bisher vernachlässigten Aspekt der "Euthanasie" im Nationalsozialismus: nämlich der Rationalität der historischen Akteure (ärzte, Ministerialbeamte, Pflegekräfte), d.h., den ökonomischen und wissenschafts-internen Logiken, welche die Beteiligten dazu geführt haben, eine Grenze zwischen "lebenswertem" und "lebensunwertem" Leben zu definieren, - und auf der anderen Seite die konsequente, radikale und damit auch tödliche Umsetzung solcher Logik in einem der zeitgenössischen Zentren der universitätren Psychiatrie - der Psychiatrischen Klinik der Universität Heidelberg.

         
Prof. Dr. med.
Volker Roelcke
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Samstag, 16.02.2008, 19:00 Uhr   (Teil 1)
Samstag, 15.03.2008, 19:00 Uhr   (Teil 2)


Vortrag von Urs Fässler

Musik und Zeit
Musik fliesst, bewegt und lässt verweilen. Wie keine andere Kunst vergegenwärtigt sie den Strom der Zeit und scheint gleichzeitig das einzige Mittel zu sein, den unaufhaltsamen Lauf zu überwinden. An den beiden Abenden wollen wir versuchen, der vielfältigen Gestaltung der Zeit durch Töne näher zu kommen.

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Sonntag, 9. Dezember, 19:30 Uhr

Adolf Muschg

Adolf Muschg liest aus seinem gerade fertig gewordenen, noch unveröffentlichten Roman, dessen Keimzelle der Bergier-Berlicht - also die Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg - war, der sich aber zum Porträt des vergangenen Jahrhunderts im Spiegel einer schweizerisch-deutschen Industriellenfamilie ausgeweitet hat: sein Horizont ist die Zukunft der Zivilisation, oder die Frage, ob sie eine hat.

         
Adolf Muschg

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Sonntag, 13. Januar 2008, 17:00 Uhr

Träumerei
Literarisch-Musikalisches zum Thema Traum

Texte von Eichendorff, Heine, Hofmannsthal u.a.
Musik von Mendelssohn-Bartholdy, Schumann, Chopin u.a.

         
Annette Weisbrod
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Rainer Ginzel
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Reiner Ginzel, Violoncello/Rezitation
Annette Weisbrod, Klavier
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Samstag 16. Juni 19 Uhr,
Samstag 23. Juni 19 Uhr


Klang
    wird      Form
wird Rhythmus       
           wird          Licht

Präsentation von Lichtobjekten des Künstlers
Andreas Schneider
verwoben mit Musik von J.S Bach und F. Schubert

Am Klavier:
Annette Weisbrod und Gerhard Meier
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Samstag, 5. Mai 2007, 19:00 Uhr

Klang gewordene Sehnsucht
"Tristan und Isolde" (Teil 2)

Vortrag von Urs Fässler
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Samstag, 28. April 2007, 19:00 Uhr

Klang gewordene Sehnsucht
"Tristan und Isolde" (Teil 1)

Vortrag von Urs Fässler
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Samstag, 17. März 2007, 19:00 Uhr

Wenn das kein Theater ist!
"Der fliegende Holländer"

Vortrag von Urs Fässler
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Samstag 24. Februar 2007, 19.00h

Sprache und Musik:

„Enoch Arden“
Musik von Richard Strauss
Nach einem Versepos von Alfred Lord Tennyson

Mit: Annette Weisbrod, Klavier und Samuel Zünd, Rezitation)
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Samstag, 27. Januar 2007, 19:00

Von der ersten Idee
bis zum Erscheinen des Films auf der Kinoleinwand
HöHENFEUER & VITUS

Vortrag von Fredi M.Murer, Filmemacher
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Samstag, 4. November 2006, 19.00 Uhr

Demokratie und Menschen:
EVELINE HASLER
Liest und spricht über Ihre Werke

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Samstag, 7. Oktober 2006, 19:30

Lachen nach Noten

Mit:
Annette Weisbrod, Klavier
Reiner Ginzel, Cello
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Freitag, 12. Mai 2006, 19:30

Mozarts Opern zum Mozartjahr 2006

Mozarts zwingende Klangrede - wer ihr lauscht, wird verführt
"Don Giovanni"


Vortrag Urs Fässler:
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Freitag, 7. April 2006, 19:30

Mozarts Opern zum Mozartjahr 2006

Als 'Schule für Liebende' deklarierte Mozart seine Oper
"Così fan tutte"


Vortrag Urs Fässler:
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Freitag, 3. Februar 2006, 19:30

Mozarts Opern zum Mozartjahr 2006

Beliebt, berühmt und rätselhaft
"Die Zauberflöte"


Vortrag Urs Fässler:
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Freitag, 13.1.2006, 19:30

Mozarts Opern zum Mozartjahr 2006

Das klingende Welttheater des Eros
"Le nozze di Figaro"


Vortrag Urs Fässler:
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Freitag, 28. Oktober 2005, 19:30

Mozarts Opern zum Mozartjahr 2006

Drama durch Töne - das ist Mozarts Leidenschaft und Triumph
"Die Entführung aus dem Serail"


Vortrag Urs Fässler:
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Freitg, 3. März 2005, 19:30

"Eine klingende Reise durch schottische Orte, Geschichte und Geschichten"
Felix Mendelssohn: Sinfonie Nr. 3, Schottische


Vortrag Urs Fässler:
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Freitag, 25.2.2005, 19:30

"Alle Menschen werden Brüder"
Das Finale von Beethovens 9. Sinfonie


Vortrag Urs Fässler:
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Freitag, 11. Dezember 2004, 19:30

"Eine Reise durch die Innenwelt"
Schuberts "Unvollendete"


Vortrag Urs Fässler:
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